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Neukirchener Kalender

Samstag, 18. August 2018

Jesus Christus selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. (1.Johannes 2,2)

Von Natur aus sind wir Menschen in Sünde verstrickt. Doch "Sünde" ist für viele Menschen heute ein kaum verständliches Wort. Von der "zartesten Versuchung", seit es Schokolade gibt, bis zur "Verkehrssünde", wenn jemand zu schnell Auto fährt, reicht die Palette der Missverständnisse. Auch viele Christen wissen heute kaum noch, was Sünde bedeutet. Nach Jahrhunderten kirchlicher Moralpredigten wollen wir von Sünde nichts mehr hören. In Wirklichkeit ist Sünde der Zustand der Trennung von Gott, in dem ein Mensch verharrt. Ein tiefer Sund, ein Meeresgraben tut sich da zwischen Gott und uns auf und zerstört unser Leben. Dem stellt die Bibel die Botschaft von Jesus Christus gegenüber. Er hat den Graben zwischen Gott und uns durch seinen Kreuzestod überbrückt. Er ist für uns am Kreuz gestorben und hat uns mit Gott versöhnt. Ganz persönlich tritt Jesus für uns ein, für jeden Menschen auf dieser Welt. (A-H)

Vergeben um zu leben

Für Christa Höppner ist ihre Kindheit ein einziges Martyrium. Sie wird häufig geschlagen. Ihre Mutter ist psychisch krank, ihre Wutanfälle sind unberechenbar. Mit 17 Jahren erleidet sie einen Schädelbasisbruch. Ihre Mutter hatte sie mit voller Wucht gegen eine Wand geschlagen. Endlich hat sie den Mut, zu Hause auszuziehen. Es folgen Jahre voller unglücklicher Partnerschaften. Bald erkrankt sie an Krebs. "Ich habe gesagt: ?Ich möchte noch mal von vorn anfangen. Eigentlich will ich nicht sterben, ich will leben.' Dann war da plötzlich eine Stimme hinter mir, die gesagt hat: ?Kämpf weiter, Christa, ich bin bei dir. Ich habe dich immer geliebt.'" Sie fängt an, Bibel zu lesen und bekommt Kontakt zu einer Gemeinde. In einem Gebet gibt sie ihr Leben bewusst Gott in die Hände. Stück für Stück vergibt sie in den folgenden Jahren den Menschen, die ihr Leid zugefügt haben - sogar ihrer Mutter.
Loß, Marx, Hohmeyer-Lichtblau

Tipp:

LESETIPP:
Ille Ochs: Im Käfig der Angst. Missbrauch in der heilen Welt. 256 S., geb., 16,95 € (SCM Verlag). - Ille Ochs wurde als Kind von ihrem Vater, einem angesehenen Gemeindemitglied, missbraucht. Jahrelang verdrängt sie die Erinnerung, doch sie prägen ihr Verhalten. So beginnt für sie ein Prozess der Aufarbeitung und Heilung, etwas, was Ille Ochs kaum für möglich gehalten hätte. Am Ende steht die schwere Frage, was echte Vergebung bedeutet.

Bibellese:

Lied:

Mein erst Gefühl
[EG 451 GL 639 ErG (573)]



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