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Neukirchener Kalender

Freitag, 18. August 2017

Es erscheint mir unsinnig, einen Gefangenen zu schicken und keine Beschuldigung gegen ihn anzugeben. (Apostelgeschichte 25,27)

Ja, so sollte es sein: kein Verfahren ohne Anklage und erst recht nicht ohne sinnvolle Anklage. Im Prozess um Paulus gehen die Ankläger von einer Verletzung ihrer religiösen Ansichten aus. Gouverneur Festus scheint dieses Geplänkel völlig egal zu sein. Er will einen echten Grund, warum er Paulus weiterschickt. Und Paulus will anerkannt haben, dass er als einer aus der Gruppe der Jesus-Nachfolger so leben und reden darf, wie er es getan hat. Er war sich gewiss, dass das Gottes Weg für ihn ist, Zeuge für Jesus Christus zu sein, auch vor dem Kaiser. Da der neue römische Machthaber zunächst König Agrippa um ein Gutachten bittet, ist das für Paulus Gelegenheit, auch ihn zum Glauben einzuladen. - Ich wünsche uns für den heutigen Tag diese "Gewissheit im Glauben", Gottes Weg zu gehen, auf ihn zu vertrauen und dieses Vertrauen nicht loszulassen, auch nicht an schwierigen oder dunklen Schnittstellen des Lebens. (Sch-E)

Freispruch!

Als Rechtsanwältin bete ich manches Mal sehr bewusst vor schwierigen Prozessen: "Herr, dein Wille geschehe." Und ich habe hohe Achtung vor der Aufgabe von Richterinnen und Richtern, Recht zu sprechen. Natürlich passiert es dann auch, dass sie sich nicht für das Recht auf Seiten meiner Mandantschaft entscheiden, auch wenn meine Argumente oder die Beweise in meinen Augen noch so deutlich waren. Ist das menschliches Versagen oder göttliche Leitung? Oft kann ich es nicht sagen. Gut ist es zu wissen, dass mein Leben nicht von menschlichen Beweisregeln und Schuldzuweisungen abhängt, sondern von dem Richter dieser Welt und meines Lebens, der den Überblick hat, der die Regeln uns zuliebe abgeändert hat und der dafür gesorgt hat, dass alle Anklagen - die sichtbaren und die, die jeder von uns nur selbst kennt - am Kreuz landen. Gott sei Dank!

Tipp:

LESETIPP:
Frank Otfried July: Das Gebet der Gebete. Gedanken zum Vaterunser. 120 S., geb., 9,95 € (SCM R. Brockhaus). - Der württembergische Landesbischof beleuchtet die einzelnen Bitten des Vaterunsers und zeigt, welcher Schatz in ihnen verborgen liegt. Bezüge zu unserem heutigen Alltag sowie Erlebnisse und Erfahrungen des Autors ergänzen die biblische Auslegung. Auf diese Weise wird das Vaterunser ganz neu lebendig und kann unser Gebetsleben bereichern.

Bibellese:

Lied:

Es ist in keinem andern Heil
[EG 356 GL 7 ErG 272]



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