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Neukirchener Kalender

Montag, 22. Januar 2018

Der HERR sprach: Ach dass sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang. (5.Mose 5,29)

Das Herz im übertragenen Sinn ist unsere Person-Mitte, Sitz unseres Willens. Hier entscheidet sich, was uns wirklich wichtig ist, was wir verstanden haben und in die Tat umsetzen. Doch dieses Herz ist verführbar und schwach. Das weiß Gott und wünscht sich so sehr, dass das Herz seines Volkes mit Ehrfurcht, Dankbarkeit und Liebe erfüllt ist, damit es seine Gebote hält. Seine Gebote sind weder Zumutung noch Überforderung. Sie sind Weisungen, Einweisungen ins Leben. Um das zu erkennen und in die Tat umzusetzen, brauchen wir ein neues Herz (Hesekiel 36,26f): Gott will durch seinen Geist unser Herz so verändern, dass wir in seinen Geboten wandeln. Wahr geworden ist das an Pfingsten durch die Ausgießung des Heiligen Geistes. Und es wird für uns Wirklichkeit, wenn wir um Gottes Geist bitten und uns von ihm erfüllen lassen. Dann fragen wir von Herzen nach Gottes Willen und tun ihn gerne in der Kraft des Heiligen Geistes. (Di-M)

Ein neues Herz

In einem Kloster hatten wir einen Mitarbeitertag. Wie gewohnt, kam der Gästepater zu einer der Mahlzeiten, um sich nach unserem Wohlbefinden zu erkundigen. Wir kennen uns schon lange, verstehen uns gut, und mir war aufgefallen, dass er sich sehr verändert hatte - auch äußerlich, er hatte stark an Gewicht verloren. Er erzählte, dass er vor einem Jahr durch eine Herztransplantation ein neues Herz erhalten hatte. Es gehe ihm gut, aber er müsse darauf achten, sich nicht zu überfordern. In der Zeit nach der Transplantation habe er einige Monate strenge Bettruhe einhalten müssen. In dieser Zeit habe er vor allem eins gelernt: Annehmen und Loslassen. Dass er das lebt, spürten wir an seiner gelösten und fröhlichen Art. Auch sein "Herz" im übertragenen Sinn hatte sich verändert, war neu geworden. "Annehmen und loslassen" habe auch ich mir zu Herzen genommen. Dieses Motto begleitet mich seitdem.

Tipp:

LESETIPP:
Martin Schleske: Herztöne. Lauschen auf den Klang des Lebens. 368 S., geb., s/w-Abb., 22,99 € (adeo). - Martin Schleske ist Geigenbauer. Immer wieder werden ihm beim Arbeiten in seiner Werkstatt die Zusammenhänge zwischen Leben und Glauben neu bewusst. Und in allem sucht er die Verbindung zu Gott: in der Werkstatt, im Wald, im Alltag. "Schleske ist ein hörender Mensch. Er achtet auf seine Seele, und wie Gott sie öffnet und füllt" (Ute Heuser-Ludwig).

Bibellese:

Lied:

Auf und macht die Herzen weit
[EG 454 GL 219 ErG (727)]



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