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Neukirchener Kalender

Donnerstag, 20. September 2018

Am guten Tage sei guter Dinge, und am bösen Tag bedenke: Diesen hat Gott geschaffen wie jenen. (Prediger 7,14)

Wir denken in unserer Gesellschaft nicht mehr oft an den Tod, heißt es. Als ob das je anders gewesen wäre! Schon der Prediger sieht, wie den meisten Menschen angesichts des Todes nur eines einfällt: ihn zu verdrängen. Dass andere sterben, wollen sie nicht wissen. Die Traurigkeit mit den Angehörigen zu teilen - danach steht ihnen nicht der Sinn. Die Welt hallt wider vom dröhnenden Gelächter rauschender Feste. Der Traum vom schnellen Geld lässt Menschen von einem Projekt zum nächsten taumeln. Geduld ist nicht gefragt. Aber es kommt nicht auf das schnelllebige Glück an, sondern auf Gott: Von ihm kommt jeder einzelne Tag, der gute wie der böse. Und selbst die bösen Tage haben noch ihr Gutes: Ohne sie wäre das Leben berechenbar. Die Menschen wären schnell ihres Lebens überdrüssig, der eine oder andere gar lebensmüde. Gott will aber, dass wir wach und bewusst leben. Tag für Tag. (N-L)

Zwischen Leben und Tod

Ein junger Mann hat einen schweren Arbeitsunfall. Er ist beim Arbeiten unbemerkt hinter eine große Maschine gekommen. Der Kopf wird von der Maschine erwischt und gegen eine Wand gedrückt.

Hubschrauber, Krankenhaus, Notoperation. Auf der Intensivstation wacht er wieder auf. Er versucht sich zu orientieren: "Wo bin ich? Was ist passiert?"

Er erinnert sich nicht mehr an viel. Und was die Zukunft bringen wird, ist völlig ungewiss. Unklar ist auch, ob das Gehirn dauerhaft geschädigt ist. Es bleibt längere Zeit unsicher, ob die Nervenverbindungen zum Körper noch intakt sind. Aber eines spürt er: wie ein tiefer innerer Friede sein Herz erfüllt. "Nie habe ich mich Gott so nahe gefühlt wie in diesem Moment", sagte er später im Rückblick. Noch Jahre danach merkt man, wie er von diesem besonderen Erlebnis zehrt.

Tipp:

LESETIPP:
Noor van Haaften: Du schenkst mir Mut zum Leben. Gottes Trost erfahren. 70 S., geb., farb. Abb., 12,95 € (SCM Verlag). - In dieser Welt werden wir Not leiden. Es gibt aber einen, der uns tragen und stärken will. Noor van Haaften erzählt von biblischen Figuren wie auch von Menschen heute, die in verschiedenen Umständen Trost und neuen Lebensmut bei Gott fanden. Er ist der Fels, der Anker, der feste Boden unter unseren Füßen.

Bibellese:

Lied:

Bei dir, Jesu, will ich bleiben
[EG 406 GL 376 ErG 693]



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