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Neukirchener Kalender

Sonntag, 22. Juli 2018

Dieser ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Er ist's, der uns führt. (Psalm 48,15)

Dieser Psalm besingt Jerusalem, die Tempelstadt, als einen Ort der besonderen Gegenwart Gottes. Ihre Mauern und Türme erzählen von Gottes Größe, Gerechtigkeit und Zuwendung zu den Menschen. Dieser Gott ist es, der uns führt, so die Schlussfolgerung des Psalms.

Wo erleben wir Gottes Gegenwart? Manche fühlen sich in der Natur Gott besonders nah, andere in der Stille, Dritte in der Gemeinschaft mit anderen Menschen. Wir können Gott vielfältig erfahren. Aber nicht jede dieser Erfahrungen stärkt unser Vertrauen, dass Gott uns führt. Denn es gibt auch Zeiten, in denen wir zweifeln, dass Gott die Leitung unseres Lebens in der Hand hat. Gerade dann wollen wir uns mit den Worten der Bibel erinnern lassen, dass Gott uns behütet - wie es im Psalm 23 heißt - wie ein guter Hirte seine Schafe. Er verhindert nicht, dass wir durch dunkle Täler gehen müssen, aber er lässt uns nicht allein. Gott ist mit uns. (Z-H)

Hab Vertrauen!

Ein Satz meiner Großmutter hat meinen Glauben nachhaltig geprägt. Sie war engagiert in der Gemeinde und war mit ihrem Leben und Glauben ein Vorbild. Leider erlitt sie einen schweren Hirnschlag und wurde zu spät ins Spital gebracht, als dass man ihr noch richtig hätte helfen können. Sie lag nun halbseitig gelähmt im Spitalbett und sah elend aus. Erschrocken und betroffen stand ich mit meiner Mutter an ihrem Bett. Wir fanden keine Worte. Als meine Großmutter uns sah, versuchte sie trotz Lähmung zu lächeln und sagte leise, aber bestimmt: "Gott macht keine Fehler." Dieses Vertrauen trotz ihrer Not hat uns beide tief beeindruckt.

Heute hängt eine Karte über meinem Pult, die mich immer wieder neu daran erinnert, mein Vertrauen ganz auf Gott zu setzen. Auf ihr heißt es: "Gott sucht Menschen, die ihm vertrauen, auch wenn sie vieles nicht verstehen" (C. Montaigne).

Tipp:

MORITZ BRÄUNINGER (2.12.1836 - 22.7.1860):
Er kam als junger Wanderbursche nach Neuendettelsau und wurde dort durch die Verkündigung von Wilhelm Löhe angesprochen. Er trat in das Missionsseminar ein und wurde nach zwei Jahren in das Wartburgseminar nach Dubuque in Nordamerika versetzt. Bei dem Versuch, zusammen mit dem Missionar Schmidt eine Missionsstation zu gründen, wurde Bräuninger als Zeuge Jesu Christi von Indianern, die ihn für ihren Feind hielten, erschossen.

Bibellese:

Lied:

Der Herr ist mein getreuer Hirt
[EG 274 GL (379) ErG (18)]



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