Erziehungsstellen

Die Erziehungsstellen stellen innerhalb des Paul Gerhardt Werkes eine eigenständige Leistungsform dar. Das Leistungsangebot wird vom Träger als  familienanaloge Hilfestellung ausgestaltet.

Dabei benötigen einzelne Mädchen und Jungen einen pädagogischen Betreuungsrahmen, der auf den individuellen Hilfebedarf zugeschnitten ist. Dieser erzieherische Bedarf geht zum einen über Art und Umfang der Hilfen hinaus, wie sie ambulante und teilstationäre Betreuungsformen bieten können. Zum anderen ist aber auch das existierende stationäre Angebot mitunter nicht geeignet, diese jungen Menschen pädagogisch zu erreichen.

Den besonderen  Anforderungen der jungen Menschen wird die  personelle Ausstattung der Erziehungsstelle gerecht, da hier ausgebildete pädagogische Fachkräfte die jungen Menschen in ihre Haushalte aufnehmen und mit den jungen Menschen den Familienalltag gestalten. Die Authentizität der Mitarbeitenden, verbunden mit einem hohen Maß an menschlicher und fachlicher Kompetenz, stellt das wesentliche Merkmal dieser Hilfeform dar.

In Erziehungsstellen werden grundsätzlich ein bis zwei junge Menschen betreut.

Rechtsgrundlage: §27 i.V. m. §§ 34, 35a SGB VII

Wir betreuen

Jungen und Mädchen  ab der Geburt mit:
  • Entwicklungsverzögerungen, ggf. Beeinträchtigungen
  • massiven Störungen im sozial/emotionalen Bereich
  • Familienproblemen und Beziehungsstörungen
  • Schul- und Leistungsproblemen, Lernbehinderung
  • Verhaltensproblemen, Hyperaktivität, (drohender) seelischer Behinderung
  • Störungen/Konflikten in der Herkunftsfamilie

Wir bieten

Sozialpädagogische/pädagogische Fachkräfte (mit Zusatzqualifikation), die in ihrem Haushalt 1- 2 Kinder betreuen:
  • überschaubare - klare Tagesstrukturen
  • Einbindung der Kinder und Jugendlichen in den Familienalltag und Mitwirkung bei der Gestaltung  des Alltags
  • Gewährleistung von Beziehungskonstanz individuelle Förderungen der Kinder und Jugendlichen bei der Aufarbeitung ihrer spezifischen Problematik
  • Erlebnispädagogische Angebote und Freizeitgestaltung
  • kreative und handwerkliche Angebote sowie Beteiligungsmöglichkeiten im Gemeinwesen
  • Familienkontakte und Beratung der Eltern zu aktuellen Fragen ihrer Kinder
  • Unterstützung der Jugendlichen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Lebensperspektiven gemäß Hilfeplanung
  • förderliche Zusammenarbeit mit Schulen, Ärzt*innen, Therapeut*innen und Behörden

Allgemeine pädagogische Ziele

  • Stärkung der Persönlichkeit und der altersentsprechenden Kompetenzen der Kinder- und Jugendlichen
  • Entwicklung von sozialen Fähigkeiten
  • Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen
  • Klärung der Beziehung zur Herkunftsfamilie und der Akzeptanz der eigenen Biografie
  • Rückführung in die Herkunftsfamilie oder Begleitung in eine alternative Lebensperspektive

Ihre Ansprechpartner

Ihr Kontakt
Heike Müller
Bereichsleitung Jugendhilfe Cottbus / Spree-Neiße
Gerichtsstraße 1-2
03046 Cottbus
Telefon: 0355 / 3804112
Mobil: 0172 / 2047260
Fax: 0355 / 3804120
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Ihr Kontakt
Jeannette Schultze
Pädagogische Leitung
Gerichtsstraße 1-2
03046 Cottbus
Telefon: 0355 / 3804127
Mobil: 0151 / 53830783
Fax: 0355 / 3804119
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