Hilfen zur Teilhabe

Menschen mit Behinderungen gehören mitten in die Gesellschaft. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland bereits 2009 die Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen umzusetzen und Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten und somit inklusiven Zugang zum gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Zur Bewältigung dieser staatlichen und damit auch gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, möchte das Paul Gerhardt Werk einen Beitrag leisten. Mitarbeitende des Werkes sehen sich in dem Zusammenhang als Assistent*innen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um immer dann, wenn Teilhabe allein und aus eigenen Ressourcen heraus nicht erreicht werden kann, dabei zu unterstützen so selbstbestimmt wie möglich, teilhaben zu können.

Schul– und Kitabegleitung

Die Helfer*innen des Paul Gerhardt Werkes ermöglichen Kindern und Jugendlichen, trotz Beeinträchtigung, die Schulform besuchen zu können, die gemäß der UN- Behindertenrechtskonvention die gleichberechtigte Teilhabe/Beschulung ermöglicht. Wir unterstützen Kinder und Jugendliche:

  • mit Körperbehinderung
  • mit geistiger Behinderung
  • mit seelischer Behinderung

die den Schul- und Hortalltag nicht so eigenständig wie Kinder ohne Behinderungen bewältigen können.
 

MEHR ERFAHREN

Besondere Wohnformen

Besondere Wohnformen zeichnen sich dadurch aus, dass Menschen mit Unterstützungsbedarfen gemeinschaftlich Wohnen und dabei aber in der Regel individuelle aber auch gemeinschaftliche Assistenz erfahren.

Das Paul Gerhardt Werk hält zwei Einrichtungen mit einer sog. „Rund um die Uhr“ Betreuung, für Menschen mit psychischen Behinderungen vor.

Wohnstätte "Der Wohnhof"
Wohnstätte "Am Bonnaskenplatz"

Assistenz zum Wohnen

Ebenfalls zu den besonderen Wohnformen zählen die Wohngemeinschaften in Cottbus. Das Paul Gerhardt Werk hat einige, meist Dreiraumwohnungen angemietet, in denen in jeweils räumlicher Nähe (also in einem Sozialraum) je zwei Personen in einer Wohnung zusammenleben und durch persönliche Assistenz stundenweise unterstützt werden. Hier sind auch diverse Gruppenangebote wählbar. Mitunter entscheiden sich Personen die bereits die „Rund um die Uhr“ Betreuung in Anspruch genommen haben dazu in eine Wohngemeinschaft mit zeitweiser Assistenz einzuziehen, bevor sie allein und mitunter „isoliert“ in der eigenen Wohnung leben. Oft wird hier die Gemeinschaft als haltgebend erlebt.   

Assistenz zum Wohnen in Gemeinschaft
Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderungen